Dar­um!

Ethik

Darum Freie Software

Dar­um Freie Soft­ware: Die meis­ten von uns möch­ten

  • Teil ei­ner frei­en, of­fe­nen und fai­ren Ge­sell­schaft sein.
  • Die­se Ge­sell­schaft nach ih­ren Be­dürf­nis­sen mit­ge­stal­ten.
  • Ein selbst­be­stimm­tes Le­ben füh­ren.
  • Dass Wis­sen, Fort­schritt und Tech­nik der All­ge­mein­heit die­nen.
  • In ei­ner Ge­sell­schaft le­ben, in der ge­teilt und sich ge­hol­fen wird.

Wer eine sol­che Ge­sell­schaft an­strebt, nutzt kon­se­quen­ter­wei­se Freie Soft­ware.

Si­cher­heit und Da­ten­schutz

Darum Freie Software

Pro­prie­tä­re Soft­ware (egal ob kos­ten­pflich­tig oder gra­tis) ist da­durch ge­kenn­zeich­net, dass ihr Quell­code dem Soft­ware-Nut­zer vor­ent­hal­ten wird. Der Nut­zer kann die Soft­ware so­mit we­der auf ihre Funktions­weise über­prü­fen, noch nach sei­nen Be­dürf­nis­sen an­pas­sen. Auf die­se Wei­se ent­steht ein Macht­ge­fäl­le: Der Soft­ware-Ent­wick­ler hat mit­tels sei­ner Soft­ware Macht über den Soft­ware-Nut­zer, da letz­te­rer der Soft­ware hilf­los aus­ge­lie­fert ist.

Be­kannt­lich ver­lei­tet Macht dazu, die­se aus­zu­nut­zen. Vie­le der po­pu­lärs­ten pro­prie­tä­ren Pro­gram­me sind als Fol­ge da­von streng ge­nom­men lei­der Mal­wa­re: Sie spä­hen ihre Nutzer:innen aus, schrän­ken sie ein, ha­ben ein­ge­bau­te Hin­ter­tü­ren und/oder üben For­men der Zen­sur aus.

Zwar ist nicht an­zu­neh­men, dass jeg­li­che pro­prie­tä­re Soft­ware ihre Nutzer:innen zwin­gend schlecht be­han­delt. Da der Quell­code sol­cher Soft­ware aber eben nicht zu­gäng­lich ist, muss man ihr blind ver­trau­en. So­mit ist pro­prie­tä­re Soft­ware im­mer ent­we­der nach­ge­wie­sen oder po­ten­zi­ell Mal­wa­re.

Ei­nen Aus­weg aus die­sem Di­lem­ma bie­tet nur Freie Soft­ware. Da sie durch die Ver­füg­bar­keit des Quell­codes über­prüf- und an­pass­bar ist, bie­tet sie ei­nen wirk­sa­men Schutz ge­gen «über­grif­fi­ge» Software-Entwickler:innen. Auch Freie Soft­ware ist aber nicht per­fekt, auch sie kann Feh­ler und Sicherheits­lücken ent­hal­ten. Die­se wer­den je nach Ak­ti­vi­tät der Ent­wick­ler-Com­mu­ni­ty in der Re­gel aber rasch be­ho­ben resp. ge­schlos­sen.

Wer Wert auf Si­cher­heit und Da­ten­schutz legt, nutzt kon­se­quen­ter­wei­se Freie Soft­ware.

Nach­hal­tig­keit

Freie Soft­ware er­laubt es uns, Be­triebs­sys­te­me und An­wen­dun­gen lang­fris­tig zu war­ten und die Ob­so­les­zenz von Soft­ware zu ver­hin­dern. Wir kön­nen Hard­ware re­pa­rie­ren und wie­der­ver­wen­den, ihre Le­bens­dau­er ver­län­gern und da­mit wert­vol­le na­tür­li­che Res­sour­cen spa­ren.

In ei­ner Stu­die ana­ly­siert und dis­ku­tiert die Free Soft­ware Foun­da­ti­on Eu­ro­pe FSFE ver­schie­dens­te Aspek­te, die die Nach­hal­tig­keit Frei­er Soft­ware be­tref­fen.

Und die kur­ze An­lei­tung zur di­gi­ta­len Nach­hal­tig­keit legt aus, was zu­kunfts­taug­li­che
Soft­ware kön­nen muss.

Wer ei­nen Bei­trag an den Er­halt un­se­rer Le­bens­grund­la­gen leis­ten möch­te, nutzt kon­se­quen­ter­wei­se Freie Soft­ware.

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